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Die Tänze vergangener Epochen zu rekonstruieren und erneut zu tanzen bietet uns eine einzigartige Möglichkeit, das Körpergefühl und die Sitten einer fernen Zeit unmittelbar erfahrbar zu machen. Die frühesten uns dazu überlieferten Traktate entstammen dem 15ten Jahrhundert und kommen aus dem spätmittelalterlichen Burgund sowie aus Italien, in dem bereits die Renaissance ihre Blüte entfaltet. Der vielleicht spannendste Blick zurück bietet sich auf das Zeitalter des Barocks. Hier tanzt nicht nur der französische König, sondern es werden die Grundlagen unseres heutigen klassischen Balletts geschaffen. Eine Vielzahl von Traktaten und eine in diesen Jahren neu erfundene graphische Tanznotation erlaubt uns noch heute für die Zeit ab 1700 die damaligen brillanten Tänze sehr präzise mit neuem Leben zu erfüllen. Ab den Umbrüchen zum 19ten Jahrhundert befassen sich die Tanzbuchautoren primär mit der Unterhaltung des Bürgertums. Tanzen wird ein geselliges Vergnügen, und die Bälle der Zeit sind der gesellschaftliche Mittelpunkt des Jahres. Die tanzhistorische Zeitreise endet bislang bei den beschwingten Tänzen des 20sten Jahrhunderts.

Frei nach „Le Maître de Danse“

Auf meinen Seiten finden Sie unter den einzelnen Epochen Informationen zum historischen Tanz, wie er uns aus den jeweils zeitgenössischen Quellen überliefert worden ist. Des weiteren finden Sie hier einige allgemeine Artikel zum Umfeld und natürlich Informationen über mich und zu den Kursen und Workshops, die ich in diesem Bereich anbiete.

Die nächsten drei Workshop Termine:
13. November: Tänze für den Münchner Hof
11. Dezember: Playford songs and dances
07. und 08. Januar 2017: Das Longway Wochenende

Die letzten drei Ergänzungen/Änderungen:
Musik: Krieger - Lustige Feldmusik 1704 Z-Menuett
Mailingliste: Mailing Q4-2016 Barocktanz in Frankfurt
Flyer: Das Menuett Wochenende

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