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Auf dem Jahresprogramm 2019 in Frankfurt stehen diesmal 8 Tanzwochenenden und ein verlängertes Wochenende. Das Spektrum reicht von der Renaissance, über den Schwerpunkt Barock und Rokoko, weiter zur Empirezeit und bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts.


Die Zeiten an den meisten Wochenenden sind: Samstag 12:30-15:00 und 16:00-18:30 Uhr, sowie Sonntag 10:00-12:30 und 13:30-16:00 Uhr, so dass für den Kurs für alle, die eine weitere Anfahrt haben, meist eine Übernachtung reicht. Das Menuett-Wochenende, das Technik-Wochenende sowie der Pfingstkurs weichen diesmal von diesem Zeitschema ab.

Die Wochenenden sind in der Regel sowohl komplett, als auch in Teilen buchbar. Frühbucher, Schüler, Studenten und Auszubildende erhalten jeweils einen Rabatt. Die Anmeldung erfolgt zur Zeit am besten per eMail.

Der Flyer zum Jahresprogramm

Zum schnellen Überblick die Termine 2019:
19.-20. Jan. 2019: Gesellschaftstanz: Das Menuett Wochenende – Menuett auf viererlei Art (18. Jhdt.)
13. Apr. 2019: 19. Jahrhundert: Alpenquadrillen von 1840
18. Mai 2019: Gesellschaftstanz: Der Longway Tag (17. und 18. Jhdt.)
31. Aug.-1. Sep. 2019: Renaissance: Einfache Tänze der Renaissance
12.-13. Okt. 2019: Gesellschaftstanz: Das Cotillon Wochenende (18. Jhdt.)
9.-10. Nov. 2019: Empire: Das Jane Austen Wochenende
7.-8. Dez. 2019: Damensolo: „Entrée pour une Femme – Forlane“ (1704)

Die Termine 2019 im Einzelnen
Der Veranstaltungsort
Die Kosten

Als Hinweis zur Kurswahl: Grundsätzlich sind die meisten Kurse so ausgerichtet, dass sie auch gut für Anfänger im Historischen Tanz geeignet sind. Etwas anspruchsvoller ist der Pfingstkurs (barocker Paartanz) sowie das Wochenende im März (Barocktechnik) und im Dezember (barockes Solo) – hier sollte man am besten erste Erfahrungen mit den barocken Schritten haben oder gute allgemeine Tanzerfahrungen mitbringen. Die anderen sechs Wochenenden sind leichter, im Leben schon mal getanzt zu haben, schadet allerdings auch hier nicht.

 

Die Termine 2019 im Einzelnen:


Samstag 19. und Sonntag 20. Januar 2019
Das Menuett Wochenende – Menuett auf viererlei Art
in der Ballettschule Ricarda im Diplomatenviertel in Frankfurt/M
Status: alle Kurse des Wochenendes haben stattgefunden



Das Menuett ist für uns heute der Inbegriff des Tanzes in Barock und Rokoko. Am Themenwochenende stehen vier Arten von Menuett auf dem Programm. Achtung: dieses Wochenende weicht etwas vom allgemeinen Zeitschema ab.

Am Samstagmittag (12:30-15:00): Menuett-Longways

Ein einfacher Einstieg in die Welt des Menuetts – Longways mit Menuettschritten. Die geselligen Contredanses in einer Gassenaufstellung, auch englische Tänze genannt, waren im ganzen 18. Jahrhundert beliebt, und einige von ihnen werden auf Menuettmelodien getanzt.

Am Samstagnachmittag (15:45-18:15 Uhr): Z-Menuett

Am Anfang eines Balls im 18ten Jahrhundert wurde ein Menuett nach dem anderen gespielt. Getanzt wurde dazu das, was wir heute als Z-Menuett bezeichnen – ein einfacher Paartanz mit Menuettschritten.

Am Samstagabend (18:30-19:30 Uhr) Die Streberstunde

Wer vom Z-Menuett noch nicht genug hat, kann in dieser Extrastunde weitere Menuettschritte lernen, mit denen das Z-Menuett „aufgepimpt“ werden kann. Diese Stunde ist auch für Menuetteinsteiger als Vorbereitung für den Sonntagvormittag hilfreich.

Am Sonntagvormittag (10:00-13:00 Uhr): Le Menuet d'Espagne (1715)

Im Jahr 1715 veröffentlichte Jacques Dezais seinen einfachen Solopaartanz „Le Menuet d'Espagne“. Fünf verschiedene Schritte sind zu lernen. Der Tanz erinnert entfernt an das Z-Menuett, es gibt eine rechte und linke Handtour, sowie einen Abschluss mit beiden Händen, aber die Raumkonstellationen sind andere.

Am Sonntagnachmittag (14:00-16:30 Uhr): Menuett-Cotillons

Auch in der zweiten Form der geselligen Contredanses, den Cotillons, die in einer Quadrataufstellung getanzt werden, treffen wir das Menuett gelegentlich an. Wir finden es hier meist abwechselnd mit einem anderen Tanz gepaart.

Der Flyer zum Menuett Wochenende.

Die Teilnahmegebühren am 19. und 20. Januar 2019 (mehr Infos siehe unten):
Das Wochenende kostet komplett 95 Euro (11,5 Stunden) bzw. ohne die „Streberstunde“ 85 Euro (10,5 Stunden).
Die vier Einzelteile des Wochenendes (Samstag 12:30-15:00 und 16:00-18:30 Uhr, sowie Sonntag 10:00-13:00 und 14:00-16:30 Uhr) können (z.B. zum Schnuppern) auch zum Preis von 25 Euro pro Teil à 2,5 Stunden (150 min.) bzw. Sonntagvormittag 3 Stunden (180 min.)  gebucht werden. Die „Streberstunde“ lässt sich zu einem Aufpreis von 10 Euro buchen.



Samstag 16. und Sonntag 17. März 2019
Barocktanz – Technik, Arme und Notation für Fortschreitende
in Frankfurt/M
Status: der Kurs fällt 2019 aus, voraussichtlich neuer Termin 22.-23. Februar 2020


Dieses Wochenende ist für alle gedacht, die bereits erste (oder auch schon lange) Erfahrungen im barocken Tanz gesammelt haben, aber das Gefühl haben, in den Kursen manchmal (oder meistens) nur vor sich hin zu pfuschen. Hier geht es um das Verstehen der Grundlagen und das Feilen an diesen: Wie werden die Schritte genau ausgeführt? Wie funktioniert das mit der Armtechnik? Wie funktioniert die Beauchamp-Feullet Notation und wie lerne ich sie lesen?

Als Beispielmaterial arbeiten wir an Teilen bekannter Choreographien und verknüpfen die Schritte mit typischen Armbewegungen. In dieses Wochenende sollen auch individuelle Elemente einfließen – so können z.B. auch nach vorheriger Absprache eigene Leseprojekte mitgebracht werden und wir arbeiten zeitweise an Punkten, die einzelne Teilnehmer im Vorfeld als eigene Defizite genannt haben.

Achtung: die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen beschränkt. Das Zeitschema ist verändert: Samstag 12:30 – 19:30 Uhr, sowie Sonntag von 10:00 – 17:00 Uhr. Die Zeiten enthalten an allen beiden Tagen jeweils eine einstündigen Pause und kürzere kleine Pausen.



Samstag 13. April 2019
Alpenquadrillen von 1840
in Frankfurt/M
Status: nur der Samstag findet statt

An diesem Wochenende beschäftigen wir uns mit „Alpen = Quadrilles“, die Eduard Eichler „den biederen Bewohnern Steiermark’s“ im Jahr 1840 „achtungsvoll gewidmet“ hat. Quadrillen sind Tänze in Karree-Aufstellung mit vier Paaren, oft gibt es einen ganzen Satz dieser Tänze, die dann hintereinander getanzt werden. Hier sind sie zwölf an der Zahl und sie entstammen dem Büchlein: „Terpsichore – Neuer Ball- u Masken-Almanach für Freunde des geselligen Vergnügens“, von dem ich ein Originalexemplar habe.

Vermutlich werden wir nicht alle 12 Quadrillen an den 5 Stunden des Samstags schaffen, aber die Musik und gedruckte Anleitungen gibt es natürlich im Kurs für alle 12 Tänze. Die Musik klingt recht alpenländisch, und wer mag, kann sich ausnahmsweise dem Thema entsprechend kleiden.

Der Flyer zum Alpenquadrillen Wochenende.

Die Teilnahmegebühren am 13. April 2019 (mehr Infos siehe unten):

Der Samstag kostet 40 Euro (5 Stunden - Sonderkonditionen)


Samstag 18. und Sonntag 19. Mai 2019
Der Longway Tag (17. und 18. Jhdt.)
in Frankfurt/M
Frühbucherrabatt: bis Fr. 19.4.2019, Anmeldeschluss: Do. 16.5.2019,
Status: nur der Samstag findet statt


Wer schon einmal einen Barock- oder Rokokoball besucht hat oder ein Fan von Jane Austen Verfilmungen ist, kennt sie mit Sicherheit schon: Longways – Tänze in einer Gassenaufstellung, auch englische Tänze genannt. An diesem Wochenende widmen wir uns intensiv den Grundlagen und den Schritten dieser beliebten Tänze, sowie ihrer Entwicklungsgeschichte im 17. und 18. Jahrhundert.

Unsere kleine Reise in das Königreich der Longways beginnt in England bei John Playford, der diese ab 1651 in seiner Buchreihe „The (English) Dancing Master“ in kompakter Form veröffentlichte. Lorin brachte einige dieser Tänze dann 1685 nach Frankreich und verfeinerte sie mit französischen Schritten. Spätestens als Feuillet 1706 in Paris sein „Recüeil de Contredances [...]“ veröffentlichte, verbreiteten sich die Contredanses über Europa, so dass wir nun auch Quellen aus Deutschland, Italien und Spanien haben. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts werden Longways dann in großen Mengen publiziert, typisch werden in der Zeit Dreipaartänze, wobei das dritte Paar meist nur wenig ins Tanzgeschehen involviert wird – aber die Rollen wechseln ja ständig.

Das Wochenende bietet einen leichten Einstieg in den Tanz und essenzielles Grundwissen für alle, die das 18. Jahrhundert interessiert oder es darstellen wollen. Aber auch wer etwas fortgeschrittener ist und Interesse an den Quellen und der Schritttechnik hat, wird von diesem Wochenende viel mit nach Hause nehmen. Wir werden in jedem Teil zwei bis drei verschiedene Tänze lernen und erhalten so einen Überblick über anderthalb Jahrhunderte Tanz und Musikgeschichte.

Der Flyer zum Longway Wochenende.

Die Teilnahmegebühren am 18. und 19. Mai 2019 (mehr Infos siehe unten):

Der Samstag kostet komplett 45 Euro (5 Stunden)
Die beiden Einzelteile des Tanztages (Samstag 12:30-15:00 oder 16:00-18:30 Uhr) können (z.B. zum Schnuppern) auch zum Preis von 25 Euro proTeil à 2,5 Stunden (150 min.) gebucht werden – idealerweise steigt man beim ersten Teil des Tages ein.
Frühbucherrabatt: - Bereits abgelaufen.


Samstag 8. bis Montag 10. Juni 2019 (Pfingstkurs)
Barocker Solopaartanz: „La Bourgogne“
in Frankfurt/M
Status: der Kurs fällt 2019 aus

Der Barocke Solopaartanz „La Bourgogne“ ist so etwas wie ein moderner Klassiker unter den Choreographien des 18ten Jahrhunderts. Der Tanz stammt aus einer Sammlung von Tänzen für den Ballsaal mit Choreographien von Guillaume-Louis Pecour, die 1700 veröffentlicht wurde. Möglicherweise hat Pecour die Choreographie für die jugendliche Marie-Adélaïde de Savoie (1685-1712) erfunden, die 1697 den Enkel von Ludwig XIV. heiratete und so zur Herzogin von Burgund wurde.

Die Tanzsuite „La Bourgogne“ besteht aus den vier Teilen Courante – Bourrée – Sarabande - Passepied. Die Courante als Tanz war der Lieblingstanz des französischen Königs Ludwig XIV., bis sie in ihrer Gunst von Menuett abgelöst wurde. Die Courante in der „Bourgogne“ verwendet das dem Tänzer der Zeit geläufige Schrittmaterial, das auch in einer einfachen freien Courante im Ballsaal Verwendung finden würde. Die Bourrée ist der kürzeste und am leichtesten zu erlernende Teil der Choreographie, zudem wird hier als weitere Erleichterung die komplette Sequenz mit einem anderen Raumweg wiederholt. Die darauf folgende Sarabande ist hingegen dann genretypisch der technisch anspruchsvollste Teil des Tanzes. Der längste und mit seinen Führungsfiguren putzigste Teil des Tanzes ist das abschließende Passepied.

Die technischen Anforderungen für diesen Tanz sind noch moderat, erste Erfahrungen mit barocken Tanz sind allerdings hilfreich. Das Zeitschema ist verändert: Samstag 12:30 – 19:00 Uhr, Sonntag von 10:00 – 17:00 Uhr, Montag 10:00 – 16:30 Uhr. Die Zeiten enthalten an allen drei Tagen jeweils eine einstündigen Pause und kürzere kleine Pausen.


Samstag 31. August und Sonntag 1. September 2019
Einfache Tänze der Renaissance
in Frankfurt/M
Frühbucherrabatt: bis Fr. 2.8.2019, Anmeldeschluss: Do. 29.8.2019,
Status: noch viele Plätze frei, Mindestteilnehmerzahl noch nicht erreicht.

Domenico da Piacenza ist unser erster Held der Tanzgeschichte – er hat uns aus der Mitte des 15. Jahrhunderts ein erstes größeres Theorietraktat über den Tanz mit heute noch rekonstruierbaren Choreographien überliefert. Er und seine Schüler Antonio Cornazzano und Guglielmo Ebreo prägen so unseren Blick auf den Tanz im Italien der frühen Renaissance.

Ein weiterer Held der Tanzgeschichte ist Thoinot Arbeau (eigentlich: der Kleriker Jehan Tabourot), der in Frankreich Ende des 16. Jahrhunderts mit seinem Buch Orchésographie auf die Tänze seiner Jugend zurückblickt. Ihm verdanken wir den ersten Versuch einer verständlichen und an die Musik gekoppelten Tanznotation.

Dieses Wochenende richtet sich mit einer Handvoll vergnüglicher Tänze und einem übersichtlichen Schrittmaterial besonders an Anfänger, die sich auf eine kleine Zeitreise in das 15. und 16. Jahrhundert begeben möchten.

Der Flyer zum Renaissance Wochenende.

Die Teilnahmegebühren am 31. August und 1. September 2019 (mehr Infos siehe unten):
Das Wochenende kostet komplett 85 Euro (10 Stunden)
Die vier Einzelteile des Wochenendes (Samstag 12:30-15:00 und 16:00-18:30 Uhr, sowie Sonntag 10:00-12:30 und 13:30-16:00 Uhr) können (z.B. zum Schnuppern) auch individuell pro Teil à 2,5 Stunden (150 min.) gebucht werden – idealerweise steigt man beim ersten Teil des Tages ein - die Preise - 1 Teil: 25 Euro (Frühbucherpreis 20 Euro), 2 Teile (z.B. Tag): 45 Euro (Frühbucherpreis 40 Euro), 3 Teile: 65 Euro (Frühbucherpreis 60 Euro).
Frühbucherrabatt: Wer bis 2. August 2019 bucht und die Kursgebühr überweist, zahlt für das komplette Wochenende nur 75 Euro, oder je Einzelteil 20 Euro.


Samstag 12. und Sonntag 13. Oktober 2019
Das Cotillon Wochenende (18. Jhdt.)
in Frankfurt/M
Frühbucherrabatt: bis Fr. 13.9.2019, Anmeldeschluss: Do. 10.10.2019,
Status: noch viele Plätze frei, Mindestteilnehmerzahl noch nicht erreicht.


Die französischen Cotillons erfreuten sich im 18. Jahrhundert großer Beliebtheit. Sie sind neben den englischen Longways die zweite Art von Contredanses. Bei den Cotillons tanzen jeweils zwei oder vier Paare in einer Quadrataufstellung zusammen einen Tanz, der nach dem Strophen – Refrain Prinzip funktioniert. Die Strophen werden dabei in der Regel aus einem festen Repertoire einfacher Figuren entnommen, so dass man meist nur den Refrain lernen muss, der den jeweiligen Tanz ausmacht.

Unser kleiner Blick in die Geschichte beginnt an diesem Wochenende schon im 17. Jahrhundert, denn sowohl die Quadrataufstellung, als auch das Strophen–Refrain Prinzip finden wir bereits 1651 bei Playford, auch wenn die Tänze hier noch nicht als Cotillon bezeichnet werden. Feuillet veröffentlichte dann 1705 eine Art von Prototyp des Cotillons, einen vergleichsweise einfachen Tanz: „Le Cotillon“, der diesem Typ von Tanz seinen Namen gab. Auf den Pariser Bällen in der Zeit der ersten Régence (1715-1723) sind Cotillons dann schon die beliebtesten Tänze. Aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts sind uns schließlich aus Frankreich, England und Deutschland eine Vielzahl von Cotillons erhalten, typisch werden nun Tänze für vier Paare. Am Ende des Jahrhunderts tanzen sogar bis zu 12 Paare gleichzeitig, bevor mit Beginn des 19. Jahrhunderts die Quadrille den Cotillon ablöst.

Das Wochenende bietet einen leichten Einstieg in den Tanz und essenzielles Grundwissen für alle, die das 18. Jahrhundert interessiert oder es darstellen wollen. Aber auch wer etwas fortgeschrittener ist, wird von diesem Wochenende viel mit nach Hause nehmen.

Der Flyer zum Cotillon Wochenende.

Die Teilnahmegebühren am 12. und 13. Oktober 2019 (mehr Infos siehe unten):

Das Wochenende kostet komplett 85 Euro (10 Stunden)
Die vier Einzelteile des Wochenendes (Samstag 12:30-15:00 und 16:00-18:30 Uhr, sowie Sonntag 10:00-12:30 und 13:30-16:00 Uhr) können (z.B. zum Schnuppern) auch individuell pro Teil à 2,5 Stunden (150 min.) gebucht werden – idealerweise steigt man beim ersten Teil des Tages ein - die Preise - 1 Teil: 25 Euro (Frühbucherpreis 20 Euro), 2 Teile (z.B. Tag): 45 Euro (Frühbucherpreis 40 Euro), 3 Teile: 65 Euro (Frühbucherpreis 60 Euro).
Frühbucherrabatt: Wer bis 13. September 2018 bucht und die Kursgebühr überweist, zahlt für das komplette Wochenende nur 75 Euro, oder je Einzelteil 20 Euro.


Samstag 9. und Sonntag 10. November 2019
Empire: Das Jane Austen Wochenende
in Frankfurt/M
Frühbucherrabatt: bis Fr. 11.10.2019, Anmeldeschluss: Do. 7.11.2019,
Status: noch viele Plätze frei, Mindestteilnehmerzahl noch nicht erreicht.

Auch in diesem Jahr ist Jane Austen für uns die Namenspatronin für die Tänze des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts, auch wenn diesmal kein rundes Jubiläum ansteht. Wir werden uns diesmal nicht ganz so eng an Jane Austen orientieren, schließlich wollen wir ja auch viele neue Tänze erlernen, der eine oder andere echte Jane Austen Tanz wird aber natürlich dabei sein.

Neben Tänzen aus England werden diesmal auch insbesondere Tänze aus deutschen Musenalmanachen auf dem Programm stehen. Dabei entsteht ein buntes Potpourri aus verschiedenen Tanzformen der Zeit.

Auch dieses Wochenende ist wieder besonders anfängergeeignet und bietet einen breiten Einblick in den Tanz der Empirezeit. Wer mag, und entsprechende Kleidung hat, kann an diesem Wochenende auch gerne im Kostüme tanzen – wer also in ein Empire Kleid oder in einen Frack schlüpfen möchte, mag das tun, alle anderen tragen normale moderne Kleidung – wie immer.

Der Flyer zum Jane Austen Wochenende.

Die Teilnahmegebühren am 9. und 10. November 2019 (mehr Infos siehe unten):

Das Wochenende kostet komplett 85 Euro (10 Stunden)
Die vier Einzelteile des Wochenendes (Samstag 12:30-15:00 und 16:00-18:30 Uhr, sowie Sonntag 10:00-12:30 und 13:30-16:00 Uhr) können (z.B. zum Schnuppern) auch individuell pro Teil à 2,5 Stunden (150 min.) gebucht werden – idealerweise steigt man beim ersten Teil des Tages ein - die Preise - 1 Teil: 25 Euro (Frühbucherpreis 20 Euro), 2 Teile (z.B. Tag): 45 Euro (Frühbucherpreis 40 Euro), 3 Teile: 65 Euro (Frühbucherpreis 60 Euro).
Frühbucherrabatt: Wer bis 11. Oktober 2019 bucht und die Kursgebühr überweist, zahlt für das komplette Wochenende nur 75 Euro, oder je Einzelteil 20 Euro.


Samstag 7. und Sonntag 8. Dezember 2019
Barockes Damensolo: „Entrée pour une Femme – Forlane“
in Frankfurt/M
Frühbucherrabatt: bis Fr. 8.11.2019, Anmeldeschluss: Do. 5.12.2019,
Status: noch viele Plätze frei, Mindestteilnehmerzahl noch nicht erreicht.


Zum Abschluss des Jahres widmen wir uns einem barocken Damensolotanz, der „Entrée pour une Femme – Forlane“ von Pecour aus dem Jahr 1704. Ein Solotanz ist sicherlich nicht das Einfachste, was man im Barocktanz machen kann, aber dafür hat man keinen Partner, der einen stören kann, alle im Raum machen das Gleiche und blicken die meiste Zeit nach vorne. Das ausgewählte Entrée ist natürlich einer der technisch moderateren Tänze aus diesem Genre, dennoch ein sehr schöner Tanz. Erste Erfahrungen mit barocken Tanz sind hier hilfreich.

Der Flyer zum Damensolo: „Entrée pour une Femme – Forlane“.

Die Teilnahmegebühren am 7. und 8. Dezember 2019 (mehr Infos siehe unten):

Das Wochenende kostet komplett 85 Euro (10 Stunden)
Frühbucherrabatt: Wer bis 8. November 2019 bucht und die Kursgebühr überweist, zahlt für das komplette Wochenende nur 75 Euro Euro.

 

Der Veranstaltungsort

Im April 2019: Die Ballettschule Ricarda befindet sich in Ginnheimer Landstr. 4 (Ecke Sophienstr.) (Achtung neuer Ort in Bockenheim). Der 60m² große Ballettsaal ist für eine kleine Gruppe gut geeignet, im Keller befinden sich Umkleiden.

Wenn man mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, fährt man am besten (z.B. vom Hauptbahnhof) mit der Straßenbahn Linie 16 bis zur Haltestelle Juliusstraße. Läuft von der Haltestelle ein paar Meter zurück bis zur Ecke Sophienstraße, läuft dann diese entlang bis zur Ballettschule (ca. 600m). Oder man fährt mit der Linie U6/U7 bis zur Haltestelle Kirchplatz und läuft von dort die Ginheimer Straße entlang bis zur Ballettschule (ca. 450m). Alternativ kann man, statt zu laufen, auch von der U-Bahn-Station Kirchplatz die Buslinie 34 bis zu Haltestelle Sophienstraße nehmen, das ist direkt die nächste Haltestelle.

Hier ein kleiner Kartenausschnitt als Lageplan:

Ballettschule Ricarda Kartenausschnitt

Wenn man mit dem Auto unterwegs ist, bemüht man im Vorfeld am besten eine Karte, eine Navi oder einen Onlineroutenplaner (wie z. B. Google Maps). Vor der Schule befinden sich ein paar Parkplätze die zur Schule gehören, ansonsten findet man ggf. etwas entlang der Sophienstraße.

Hotels in der Nähe:

Hotel Falk (850m Fußweg, Google-Bewertung 3,8/5)
Falkstraße 38A

Novum Hotel Imperial Frankfurt Messe (850m Fußweg, Google-Bewertung 3,2/5)
Sophienstraße 40



Restaurants in direkter Nähe:

Wie bei Omi - Das Leben ist schön (Pizzeria und mehr)
Franz-Rücker-Allee 43

SG Bockenheim (Vereinslokal)
Ginnheimer Landstraße 37


Die Kosten und Rechtliches

Ein Wochenendkurs (10x60min.) kostet komplett 85 Euro pro Person. Mit Frühbucherrabatt bis vier Wochen vor dem Kurstermin gebucht und bezahlt kostet der Wochenendkurs 75 Euro pro Person.

Die meisten Wochenendkurse können auch flexibel in ihren vier Einzelteilen (à 2,5 Stunden – Samstagmittag 12:30-15:00 Uhr, Samstagnachmittag 16:00-18:30 Uhr, Sonntagvormittag 10:00-12:30 Uhr und Sonntagnachmittag 13:30-16:00 Uhr) gebucht werden - 1 Teil: 25 Euro (Frühbucherpreis 20 Euro), 2 Teile (z.B. Tag): 45 Euro (Frühbucherpreis 40 Euro), 3 Teile: 65 Euro (Frühbucherpreis 60 Euro). Das erlaubt z.B. das Schnuppern, oder die Buchung von Einzeltagen oder auch z.B. nur zwei halbe Tage zu besuchen, wenn man nicht so fit ist. Als Einstieg empfiehlt sich jeweils der erste Kurs des Tages.

Kinder bis einschließlich 12 Jahren in Begleitung Erwachsener erhalten eine Ermäßigung von 50% auf die Kursgebühren (bitte hier vorher nachfragen, ob der Kurs auch für Kinder geeignet ist). Schüler, Studenten und Auszubildende bis zum Alter von einschließlich 27 Jahren erhalten eine Ermäßigung von 20% auf die Kursgebühren.

Die Gebühren sind Endpreise, eine Mehrwertsteuer wird gemäß §19 USTG nicht ausgewiesen.

Die Buchung ist verbindlich, eine kostenfreie Stornierung ist bis vier Wochen vor dem Kurstermin möglich – in diesem Fall wird die Kursgebühr zurückerstattet (bzw. bei einem Gutschein ist dieser für eine neue Buchung gültig). Bei einer kurzfristigeren Teilnahmeabsage aus wichtigen Gründen (Erkrankung etc.) wird ein Gutschein für den Besuch eines Ersatzkurses ausgestellt. Gutscheine sind drei Jahre ab Erstausstellung gültig und auf andere Personen übertragbar, sie können nicht ausgezahlt werden.

Wird für ein Wochenende die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht, kann der Veranstalter den Kurs absagen, in diesem Fall wird die Kursgebühr selbstverständlich zurückerstattet (oder die Gebühr kann auf Wunsch für einen anderen Kurs genutzt werden). Der Veranstalter schließt keinerlei Versicherungen für die Teilnehmer ab, die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.